Mein Weg in die Abhängigkeit

Es war eine Offenbarung – würde ich meine ersten Erfahrungen mit Alkohol anders beschreiben, würde ich lügen. Im Rausch habe ich mich frei und unbeschwert gefühlt. Plötzlich strotzte ich vor Selbstvertrauen und fand sogar Gefallen daran, im Mittelpunkt zu stehen. Ja, ich habe es von Anfang an geliebt zu trinken. Ich habe es so sehr [...]

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Das Schweigen zwischen den Sternen

Individualität ist kein absoluter Begriff – und Einsamkeit nicht immer eine Wahl. Fremde versuchen sich anzupassen, Missverstandene sich zu erklären. Überzeugungen werden gebrochen und kollektiver Irrsinn greift um sich. Nur weil ich viele Menschen hinter mir gelassen habe, haben meine Worte nicht weniger Gehör gefunden, folglich bin ich den Weg, den ich gegangen bin, nicht [...]

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Das Treiben am Strand

Ich sehe glückliche Menschen, zufriedene Menschen, schöne und begehrte Menschen, ich sehe erfolgreiche und wohlhabende Menschen – und die Eindrücke drohen mich zu überwältigen. Ich habe bereits so manchen Ausflug in ihre Realität unternommen, aber mittlerweile beobachte ich sie nur noch aus der Ferne. Das Sein scheint dort leichter zu sein. Unbeschwerter und freier. Die [...]

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Mit den Augen eines Kindes – Die Tafel.

Bislang kannte man Klein-Kevin eher als Freund klarer Worte, doch mit "Die Tafel." ändert sich das. Zwar war es zweifelsohne nicht so, dass zwischen seinen Zeilen bislang keine tieferen Botschaften versteckt gewesen wären, aber Wortneuschöpfungen, die zum Nachdenken anregen, fand man bisher selten. Eine Tafel, die "schein Jar" herumsteht, die quälende Einsamkeit, die Klein-Kevin so [...]

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Von nun an

(Ich weiß nicht genau, wie das mit diesen Triggerwarnungen funktioniert und ob sowas in diesem Fall nötig ist, aber ich werde im Folgenden unter anderem Themen wie Selbstmordgedanken, Ausweglosigkeit und Autoaggression behandeln. Die eigentliche Aussage ist zwar eine positive, aber vereinzelt werde ich doch sehr deutlich.) Vor ein paar Wochen lag ich noch in voller [...]

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Immerfort geradeaus

(Fortsetzung zu „Es hätte schon lange dämmern müssen“) Es hat keinen Zweck weiterzugehen. Dieselben Worte, immer und immer wieder. Es hat keinen Zweck. Manchmal fiel das fahle Mondlicht durch die Wolkendecke und veranlasste die Schatten am Wegesrand dazu, ihm hämische Blicke zuzuwerfen. Er hasste die Schatten. Er hatte sie immer schon gehasst. Er hatte sie [...]

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Von Natur aus Pessimist?

Immer wieder falle ich in alte Muster zurück. Oder sehe ich das falsch? Womöglich erweckt es auch nur den Anschein, weil ich mich schon wieder übermäßig kritisch selbst betrachte. Das hingegen entspräche einem alten Muster. Also falle ich doch zurück. „Ich bin eben von Natur aus Pessimist“ – fast schon bewundernswert, wie einfach man es [...]

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Genau so, wie ich bin

Ein wunderbarer Aspekt meines derzeitigen Lebens ist das Wissen, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, in diesen Wäldern jemandem über den Weg zu laufen. Als ich letzten November hier ankam, habe ich aus diesem Grund bald damit begonnen, draußen zu tun, wonach mir der Sinn steht. Ich singe, ich meditiere, ich fange spontan an zu joggen, [...]

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Wir allein

Ich stehe hier, vermeintlich unfähig, mich zu rühren. Ich bewege mich nur in Gedanken fort. Gleichwohl ist mir dieser Ort fremd, denn gestern war ich noch ganz woanders. Du bist wandelbar. So wandelbar, dass es schwierig ist, mehr als vage Umrisse deiner Gestalt zu erkennen. Und doch bist du die Manifestation aller verbleibenden Hoffnung. Sie [...]

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