Brautkleider und Zungenküsse – 1.000 Fragen an dich selbst (41-60)

Auf ein Neues!

41. Trennst du deinen Müll?
Wer tut das nicht? Also, ernsthaft? Gibt es Menschen, die nur eine Tonne haben und da alles reinstopfen?
Mit Sicherheit könnte ich persönlich noch gewissenhafter vorgehen, aber grundsätzlich achte ich definitiv darauf.

42. Warst du gut in der Schule?
Anfangs ja, später nicht mehr. Aber ich war ja auch kaum noch da. Ich bin also unschuldig … 😉

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Ich mache mich damit bestimmt unbeliebt, aber sagt mir, was es morgens Angenehmeres gibt, als seine Zähne unter dem angenehm herabprasselnden Wasser einer heißen Dusche zu putzen … zu lange also.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Dass es das gibt, ist doch mittlerweile keine Glaubensfrage mehr, oder? Wenn die Frage allerdings auf scheinbar zivilisiertes Leben abzielt, dann, ja, glaube ich daran. Ob es jemals zu Begegnungen kommen wird (oder sogar schon kam), kann ich aber nicht sagen. Das wird die Zeit zeigen. Möglicherweise.

45. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?
Am liebsten so um acht. Ich mag den Morgen, das habe ich ja schon einmal erwähnt. Acht Uhr ist früh, für mich aber trotzdem nicht zu früh, um ausgeschlafen zu sein. Ein schönes Mittelding, zumindest in der Theorie. In der Praxis ist das natürlich stark davon abhängig, wie lang die vorangegangene Nacht war. Ich hasse es, mich nach dem Wecker richten zu müssen. Das ist das Schlimmste, ganz egal zu welcher Zeit.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Nein, nur einmal im Jahr.
Okay, das ist gelogen, aber es hat sich angeboten. Eigentlich feiere ich meinen Geburtstag gar nicht. Jedenfalls habe ich das die letzten Jahre nicht getan. Längere Geschichte. Wer weiß, vielleicht in Zukunft wieder. 😀

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Ein- bis zweimal vielleicht?

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?
Da muss ich leider passen. Ein Nachteil davon, im Wohnwagen zu leben, ist offensichtlich, dass man solche Fragen nicht beantworten kann. 😉

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Das müsste am 25.05., kurz nach 0 Uhr gewesen sein. Da habe ich mich von Skrållan und Amigo verabschiedet, bevor wir zum Flughafen gefahren sind.

50. Was kannst du richtig gut?
Gute Frage … hm … ich habe ein ausgezeichnetes Gedächtnis, wenn es um Dinge geht, die mir etwas bedeuten. Das heißt zum Beispiel, dass es mir vergleichsweise leicht fällt, mir Veröffentlichungsdaten von Musikalben und Videospielen sowie die Namen der daran beteiligten Personen zu merken. Solche Sachen eben. Ja, das kann ich gut. 😀

51. Wen hast du das erste Mal geküsst?
Nun, jede Person, die ich irgendwann einmal geküsst habe, oder?
Gut, gut, ich höre damit auf, pardon. Mit wem ich meinen ersten Kuss hatte, ja? Das war ein Mädchen namens Lena und es begab sich an meinem vermutlich siebten Geburtstag.
Natürlich weiß ich nicht mehr, was davon tatsächlich genau so passiert ist, aber ich meine, dass sie und ich auf dem unteren Bett meines zweistöckigen Hochbetts saßen und der Rest meiner Gäste uns angefeuert hat. Der Vorhang, den meine Eltern dort angebracht hatten, war zugezogen, aber dank dem Spalt darüber konnte man unserem verdammt intensiven Zungenkuss problemlos beiwohnen. Das war schon ein spezielles Erlebnis. 😉
Mir wird gerade bewusst, dass das ziemlich genau in die Zeit fällt, in der Klein-Kevin seine allseits beliebten Kurzgeschichten verfasst hat. Oh mein Gott, mein Weltbild bröckelt. Das nimmt den „Mit den Augen eines Kindes“-Beiträgen irgendwie ein bisschen die Unschuld … 😅

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Ich habe es zwar beim letzten Mal schon erwähnt, aber an dieser Stelle muss ich einfach nochmal „What Does This Button Do?“ von Bruce Dickinson nennen. Um es allerdings nicht zu eintönig werden zu lassen, packe ich noch „Laufen. Essen. Schlafen.“ von Christine Thürmer dazu. Das hat mich ebenfalls sehr gepackt und ich fand es mächtig inspirierend, auch wenn es gegen Ende ein wenig an Fahrt verloren hat.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
In meinen Träumen sehe ich mich in einem strahlenden Weiß.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Nein. Ein gewisses Unbehagen ist mir zwar nicht völlig fremd, aber meistens fühle ich mich im Dunkeln sehr wohl.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Ich trage eine Kette mit einem wundervollen Anhänger daran.

56. Mögen Kinder dich?
Mein Neffe mag mich. Mit anderen Kindern habe ich selten etwas zu tun. Da ich zudem nicht das allergrößte Interesse daran habe, das zu ändern, halte ich es durchaus für möglich, dass ich nicht die kinderfreundlichste Ausstrahlung habe. Wenn dem so ist, mögen mich Kinder wahrscheinlich weniger. Vielleicht ist dem aber auch gar nicht so, denn grundsätzlich habe ich ja nichts gegen sie.
„Ich weiß es nicht“ wäre die simplere Antwort gewesen. 😉

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino.
Alle. Ich muss die Kontrolle haben. Wenn ich nicht pausieren und zurückspulen kann, ist das schon sehr ungut. Wenn dann noch diese unerträgliche Lautstärke dazukommt, bin ich endgültig raus. Ach, und ich hasse es, in einem dunklen Raum auf den Fernseher respektive die Leinwand zu starren. Das geht nur, wenn ich im Bett noch etwas schaue, ansonsten kann der Raum gar nicht hell genug sein.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Ich erinnere mich dunkel daran, darüber einmal ausführlich geschrieben zu haben … 😉
Eigenwerbung beiseite: Deutlich milder als ich es früher war.

59. Schläfst du in der Regel gut?
Fun Fact: Ich weiß nicht, was guten von schlechtem Schlaf unterscheidet. Ich bin jedes Mal überfordert, wenn mich jemand fragt, ob ich gut geschlafen habe. Ich schlafe eben. Mal durch, mal nicht, dass das den anstehenden Tag allerdings sonderlich beeinflusst, wäre mir nie aufgefallen. Was mir dafür fast unter Garantie den folgenden Tag versaut, ist wenn ich mich zu lange wach halte oder wenn ich viel zu früh aufstehen muss.

60. Was ist deine neuste Entdeckung?
Die meisten Menschen lächeln tatsächlich zurück, wenn man sie anlächelt. Das ist ziemlich faszinierend. Es fällt mir zwar immer noch schwer, fremde Menschen anzulächeln und ich will gar nicht wissen, wie seltsam verzogen mein Gesicht dabei deshalb manchmal aussieht, aber trotzdem, ich finde, das ist eine wunderbare neuste Entdeckung!

Das ging jetzt ja doch noch ganz gut aus. Nach den ersten Fragen hatte ich schon befürchtet, dass ich mich diesmal sehr unbeliebt machen würde. Die letzten paar haben mir ja dann aber doch noch die eine oder andere mildernde Antwort entlockt … 😉
Wer sich ebenfalls an diesen kleinen Fragebogen wagen möchte, findet ihn hier in Gänze. Wer an den restlichen bereits von mir beantworteten Fragen interessiert ist, klickt hier. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche euch noch einen wundervollen Tag! Bis zum nächsten Mal. 🙂

Brautkleider und Zungenküsse – 1.000 Fragen an dich selbst (41-60)
                                                        

Kevin Schmidt

Ich wandle zwischen Nostalgie und Zuversicht – das beschreibt mich ganz gut, glaube ich.

8 Kommentare zu „Brautkleider und Zungenküsse – 1.000 Fragen an dich selbst (41-60)

  • 17. Juni 2021 um 12:42
    Permalink

    Das mit dem an- und zurücklächeln ist wirklich eine wunderbare neueste Entdeckung. Ich habe sie vor etlichen Jahren auch gemacht, und habe seitdem viele nette Lächel-Gesichter bekommen. Tut gut und kostet nix. 😀

    Antworten
  • 17. Juni 2021 um 15:29
    Permalink

    Haha – ja manche gucken sogar dämlich, wenn man sie einfach anlächelt.

    Wie war das, Lächeln ist die beste Methode allen die Zähne zu zeigen…hihi..

    Ich lauf immer dämlich grinsend durch die Gegend. Funktioniert.

    Antworten

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